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Studentenportrait

Portrait
Smilla aus Berlin

Vorstudienjahr Design

Wer zum Vorstudienjahr antritt, hat schon immer gern gezeichnet. So auch Smilla. Dem Wunsch, ein Kreativstudium zu starten, ist ihre Familie vorurteilsfrei begegnet. Keine brotlose Kunst – ganz im Gegenteil. In der Remise ihrer Tante, zugleich Atelier und Ladengeschäft, hat Smilla erste praktische Erfahrungen gesammelt. „Ich habe Aquarelltechniken ausprobiert, mit Acryl gearbeitet. Auch beim Rahmen der Bilder konnte ich meiner Tante über die Schulter schauen.“

Landschaft und Architektur waren Smillas erste Motive. Eigentlich wollte sie Innenarchitektur studieren, war aber selbst nicht ausreichend überzeugt von dieser Idee. Auf der Suche nach Orientierung und einem Studiengang, der wirklich zu ihr passt, stieß Smilla auf die AID Berlin: „Über eine Freundin bekam ich die Empfehlung. Das Vorstudienjahr sprach mich sofort an, als perfektes Sprungbrett ins eigentliche Designstudium!“

Erste Woche Vorstudienjahr. Jeder stellt sich mit ersten Ideen für die Zukunft vor. Smilla hat einen Plan – sie will zum Film. Ein Studienplatz für Szenografie an der Filmhochschule Potsdam ist das große Ziel. Warum? „Am Film reizt mich, in völlig andere Welten eintauchen zu können, sei es auch nur für die Länge eines Kinobesuchs. Es ist eine Reise zu anderen Orten, in andere Räume und Zeiten.“ 

Die Filmhochschule Potsdam verlangt viel von ihren Bewerbern. Mit langem Vorlauf muss geplant werden: Vorpraktika, Bewerbungsmappe und die Vorbereitung auf eine zweitägige Aufnahmeprüfung. Für´s Praktikum in einer Tischlerei ist schon gesorgt. Smilla arbeitet gern praktisch: „Meine Hände sind nicht nur zum Zeichnen da.“ Trotzdem ist Zeichen ihr liebster Kurs im Vorstudienjahr. Gefolgt von den Coaching-Übungen. „Wir simulieren Prüfungssituationen und müssen Entwurfsaufgaben in sehr kurzer Zeit lösen.“ 

In Sachen Bewerbungsmappe und Aufnahmeprüfung steht Smilla im Vorstudienjahr nicht alleine da. „Ich bin froh, diese Hürden mit Gleichgesinnten anzugehen. Es ist interessant zu sehen, wie verschieden unsere Vorgeschichten sind und wo jeder hin will. Zum Beispiel plant eine Kommilitonin, sich später auf das Design von Prothesen zu spezialisieren. Für jeden sieht die Zukunft anders aus!“

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