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Studentenportrait

Portrait
Shona aus Berlin

Fünf Fragen an Shona Roberts
2. Semester Illustrationsdesign

Wo kommst du her und was hast du vorher gemacht?
Ich war auf einer freien, demokratischen Schule, habe den Realschulabschluss gemacht und dort dann auch ein Jahr gearbeitet. In der Schule waren die Kreativräume der Ort, wo ich mich am liebsten aufhielt. Dort konnte ich malen, basteln, kneten – alles worauf ich Lust hatte. Auch in meiner Familie gibt es kreative Vorbilder. Mein Urgroßvater war Grafiker und hat z.B. die Verkehrsschilder der DDR entworfen.

Woher kommt dein Interesse für Design und insbesondere für Bilder?
Bilder waren das erste künstlerische Medium, mit dem ich mich näher beschäftigt habe. Schon von klein auf habe ich illustrierte Kinderbücher geliebt, dagegen fand ich Bücher mit viel Text nicht so gut. Später haben mich vor allem die Bücher von Walter Moers fasziniert mit ihrer Welt voller Fantasie, angesiedelt zwischen Erwachsenen- und Kinderbuch.

Wie bist du auf die Akademie gestoßen?
Ich kenne eine Studentin der AID. Die hat mich da mal mit hingenommen. Ich wusste, dass ich etwas mit Kunst und Design machen möchte und hatte bereits Unis wie die Kunsthochschule Weißensee ins Auge gefasst. Da ich keine Lust auf Abi hatte, habe ich mir einen Weg zum Designstudium ohne Hochschulreife gesucht. Meine Familie hat mich bei der Entscheidung, an der AID zu studieren, unterstützt.

Was gefällt dir an Illustration besonders?
Die Geschichten. Es ist eine eigene Kunst, Geschichten in Bilder zu übertragen. In Bildern stecken nicht nur Emotionen, sondern manchmal ein ganzer Kosmos aus Geschichten. In der Kunst des Geschichtenerzählens möchte ich mich verbessern. Ich suche immer nach Stories in meinem Kopf, um sie in Bildern umzusetzen. Mich begeistern düstere Stile, die trotzdem humorvoll sind, schaurige und bunte Geschichten. Ich liebe das Zusammenspiel aus Flächen und Linien, wobei meine Lieblings-Protagonisten eher Monster und Dinosaurier als menschliche Figuren sind.

Wie kommst du mit der besonderen Studienform, der Pandemie-bedingten Mischung aus Online- und Präsenzunterricht, zurecht?
Mir geht es relativ gut dabei, ich habe an der Situation nichts auszusetzen. Nur online zu studieren, fände ich schwierig, da ich mich nur eine begrenzte Zeit am Bildschirm konzentrieren kann. Also finde ich es gut, auch in die Akademie kommen zu können. Was die Verbindung zu den Anderen anbetrifft, das war am Anfang schon komisch. Kein Erstsemestertreffen, keine Ausflüge oder mal ein Treffen im Park. Mein Wunsch für die Zukunft ist, sich mit allen Kommilitonen in eine Bar zu setzen, um sich besser kennenzulernen!

Wir bedanken uns für das Gespräch!

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