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Studentenportrait

Portrait
Sabine aus Berlin

Für einen Neuanfang ist es nie zu spät. Als Sabine (50) erstmals auf die Akademie traf, konnte sie sich ein weiteres Studium nach langer Berufstätigkeit kaum vorstellen: „Ich war mir unsicher, ob ich unter all den jungen Leuten gut aufgehoben bin. Schließlich liegen bereits viele Jahre Beruf, ein Abend- und ein Fernstudium hinter mir.“ Das Zitat einer älteren Studierenden auf der AID Website ließ sie aufhorchen …
 
Die Entscheidung, heute neue Wege zu gehen, hat Sabine nicht bereut. Ihr Schwenk ins künstlerische Fach hat eine Vorgeschichte. Aufgewachsen in einem kreativen Zuhause – die Mutter war Schneiderin – kam sie frühzeitig mit Gestaltung in Berührung, egal ob beim Nähen oder Zeichnen. Einer erfolglosen Bewerbung im Designbereich beim Berliner Lette-Verein folgte zunächst die Vernunftsentscheidung für eine Ausbildung zur Sekretärin im Gesundheitswesen. Sabine stellt rückblickend fest: „Ich wusste immer, dass das nicht mein Ding ist, habe dennoch dreißig Jahre in verantwortungsvollen Positionen gearbeitet und mich immer wieder weiterentwickelt. Im Abendstudium habe ich Betriebswirtschaft studiert, einen Comic-Zeichenkurs besucht und vor vier Jahren noch ein Fernstudium Grafikdesign begonnen.“
 
Die Mappe aus dem Fernstudium wurde zur Eintrittskarte an der AID Berlin. Anders als im Fernstudium, kann Sabine heute die persönliche Betreuung an einer kleinen Akademie genießen. „Hier bekomme ich direkt gesagt: probier´das mal so! Ich möchte alle illustrativen Techniken kennenlernen, meinen Stil öffnen und verschiedene Entwurfsmethoden kennenlernen.“
 
Und wo wird Sabines Weg hinführen? „Meine beruflichen Perspektiven sind wieder offen. Der Arbeitsmarkt für Illustratoren ist vielfältig. Im Studium werde ich mich ausprobieren und Schwerpunkte entwickeln.“ Ob Kinderbuch-Illustration oder Infografik, die Gestaltung von Bildern könnte Sabine auch ihrem ursprünglichen Metier, der Medizinforschung, wieder näherbringen. Kollegen und Freunde sind gespannt – wer würde nicht gern nochmal eine neue Richtung einschlagen?

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