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Studentenportrait

Portrait
Robby aus Berlin

Fünf Fragen an Gaststudentin Robby Krüger
 
Wo kommst du her und was hast du bisher gemacht?
 
Ich lebe in Berlin und bin selbständige Interior Designerin. Studiert habe ich an der Kunsthochschule, das Zeichnen ist für mich dann aber in den Hintergrund geraten. Doch vor kurzem konnte ich für eine Schauspielerin ein Kinderbuch illustrieren und meine Liebe zum Zeichenstift ist wieder neu entfacht. Das war eine tolle Entdeckung.
 
Wie kam es nun dazu, an einer Illustrationsakademie zu studieren?
 
Auf Instagram habe ich die Kurse der AID Berlin entdeckt und mich schon beim ersten Besuch vor Ort sehr wohlgefühlt. Tatsächlich hatte ich zuerst an ein Vollstudium gedacht, aber das wäre mit meinem Job nicht vereinbar gewesen. Ich lebe von Mundpropaganda und wenn ich jeden Tag zur Uni ginge, würde ich meine Kunden verlieren. Im Gaststudium habe ich den Vorteil, mir bestimmte Kurse auswählen zu können. Zurzeit belege ich die Kurse Kinderbuch, Buchillustration und Programmlehre. Im kommenden Semester möchte ich noch Buchcover dazu nehmen.
 
Was bringt dir das Weiterbildungsmodul „Programmlehre“?
 
Beim oben erwähnten Kinderbuch merkte ich, dass mir noch einige Fähigkeiten fehlen. Vor allem das digitale Illustrieren interessiert mich sehr. Da sehe ich Entwicklungspotenzial für meine zukünftigen Buchprojekte.
 
Wie verträgt sich das Gaststudium an der AID Berlin mit deinem Wochenkalender?
 
Ich habe sowohl Vormittags- als auch Nachmittagskurse. Trotzdem geht das Dank meiner selbständigen Tätigkeit sehr gut, da ich mir meine Kundentermine passend legen kann. Meine Kunden wissen sogar von meinem Illustrationsstudium und sind begeistert. Nach der Veröffentlichung meines ersten illustrierten Kinderbuches freuen sie sich jetzt auf weitere Bücher. Da ich in Fußweite zur Akademie wohne, war das noch ein zusätzlicher Pluspunkt.
 
Was bringt ein mehrmonatiges Gaststudium im Vergleich zu kürzeren Kursangeboten?
 
Ich habe früher schon andere Kurse an der VHS ausprobiert, wurde aber nicht gut betreut. Unschön war auch, wenn man sich aus Altersgründen nicht als Teil der Klasse fühlt und das eigene Potenzial im Vergleich unterschätzt wird. In meinem Semester an der AID ist das zum Glück überhaupt nicht der Fall und der Kontakt ist nachhaltiger. Da fühle ich mich geschätzt und in der Gruppe sehr gut aufgehoben.

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