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Studentenportrait

Portrait
Pia aus Berlin

Für Gestaltung und Handwerk gibt es ein Vorbild in Pias Familie – und doch möchte sie nicht in die Fußstapfen ihres Vaters (Innenarchitekt und Möbeldesigner) treten. Den eigenen beruflichen Weg zu finden, darin liegt für Pia der Sinn des Vorstudienjahres Design.

Eine große Aktie an ihrem Faible für Kunst und Design haben ehemalige Lehrer im Kunstleistungskurs ihres Gymnasiums in Berlin-Dahlem. "Dort hatten wir tolle Projekte in Architektur, Fotografie und Farbenlehre. Wir sind auch zur Documenta nach Kassel gefahren". Erste Einblicke ins Berufsleben gab´s dann im Praktikum bei einem Film- und Fernsehausstatter.

Noch ist alles offen und Pia nicht auf einen bestimmten Kreativstudiengang festgelegt. Alles, was mit Innenraumgestaltung zu tun hat, fasziniert sie besonders. Vieles konnte Pia in den Praxisworkshops des Vorstudienjahres schon ausprobieren. Drei Tage Workshop zu einem Designberuf sind intensiv und schnell vorbei: Montags orientieren, dienstags schon Ideen umsetzen, am Mittwoch Präsentation. Dann geht´s weiter mit den Entwurfsfächern, mit Typografie und Programmlehre, mit Mappencoaching und Prüfungsvorbereitung. So ist das erste Semester schnell vergangen.

Worin liegt der Reiz, das alles gemeinsam mit anderen Studierenden zu tun? "Wir haben zwar ähnliche Ausgangspositionen, aber jeder strebt eine andere Richtung an und ist an einem anderen Punkt seiner Bewerbungen. Der Kontakt untereinander ist wichtig und es macht einfach Spaß, in der Gemeinschaft kreativ zu arbeiten."

Pia geht gern in Ausstellungen, ins Theater – vor allem wegen der Bühnenbilder – und saugt alles auf, was Berlin Kulturelles zu bieten hat. Da kommt ihr gerade recht, dass regelmäßig Exkursionen auf dem Programm des Vorstudienjahres stehen. Und dabei niemals ohne Skizzenbuch: "Ich wäre zum Beispiel nicht darauf gekommen, zum Zeichnen ins Medizinhistorische Museum der Charité zu gehen. Und nach Jahren bin ich so auch wieder ins Naturkundemuseum gekommen."

Wohin Pias kreative Laufbahn nach dem Jahr an der AID Berlin führen wird, bleibt spannend. Wir wünschen schon mal gutes Gelingen!