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Studentenportrait

Portrait
Johannes aus Berlin

Johannes studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Im sechsten Semester des Studiengangs Gamedesign ist er heute seinem Wunschberuf schon ein gutes Stück näher gekommen. Bereits im Vorstudienjahr hatte er dafür einen klaren Plan. Gern berichtet Johannes, wie alles in der Ritterstraße begann und wo er heute steht.

Wenn du auf deine Zeit an der AID Berlin zurückblickst, was hat dir das Vorstudienjahr gebracht?

Das Vorstudienjahr hat mir viele neue Perspektiven geöffnet. Obwohl ich wusste, in welche Richtung ich gehen möchte, habe ich vor allem in den Workshops viel gelernt und mich mit ganz verschiedenen Designdisziplinen auseinander gesetzt. Der Workflow im Produktdesign ist ein anderer als im Modedesign und wiederum ein anderer im Fotodesign. Eine Erfahrung, die mich noch heute beeinflusst. Beim Entwurf von 3D-Spielen schaue ich mir vorher Bühnenbilder an, bei 2D-Spielen inspiriert ein Blick auf aktuelle Illustrationskunst.

Was hat dich noch geprägt?

Die gestalterische Grundausbildung an der Akademie. Und die Erziehung zum selbständigen Arbeiten. Ich habe im Vorstudienjahr gelernt, mich selbst zu organisieren. Auch das Kommunizieren und Präsentieren der eigenen Werke haben wir geübt. Ohne die Hilfe bei der Bewerbungsvorbereitung wäre ich nicht an die Uni gekommen. Noch ein Vorteil aus den Gestaltungsgrundlagen: Wenn ich meinen Professoren Projekte vorstelle, kann ich mit starken Layouts und Typowissen punkten. Rückblickend hat mir das Vorstudienjahr einen voll bepackten Koffer an Kompetenzen mitgegeben.

Bist du nun im richtigen Fach gelandet?

Auf jeden Fall! Zwar studiere ich in einer Spezialdisziplin, aber ich bewege mich sehr weit innerhalb meines Gebietes. Da gibt es auch Grenzüberschreitungen, wie beispielsweise die Zusammenarbeit mit einer Modedesignerin, um gemeinsam an einem Lasercut-Projekt zu arbeiten.

Woran arbeitest du gerade?

Jedes Semester entsteht ein Spiel, das wir im Team erarbeiten. Aktuelles Thema ist ein virtuelles Haustier fürs Handy. Also mache ich mir Gedanken, wie sich der User am besten um seinen ganz persönlichen Schützling kümmern kann …

Wie geht´s nach der Uni weiter?

Ich plane, einen Masterstudiengang drauf zu setzen. Der in Planung befindliche Masterstudiengang System Design, hier an der HTW, wäre was für mich. Vielleicht gehe ich dafür auch an eine andere Uni. Und danach? Ich kann mir gut vorstellen, ein eigenes Studio zu gründen. Mein Portfolio ist bereits gut mit Projekten gefüllt.

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Johannes weiterhin viel Erfolg!

 

Johannes´ Website: www.johannesknop.com

Johannes on Twitter: @Johannes_Knop

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