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Studentenportrait

Portrait
Jaqueline aus Berlin

Unbeirrt – ist das Wort, mit dem sich Jaquelines Weg treffend umschreiben lässt. Vor dreieinhalb Jahre zog sie mit ihrem kleinen Sohn nach Berlin und holte hier ihre mittlere Reife nach, weil dies in ihrer Heimat Rheinland-Pfalz nicht möglich gewesen wäre. 2011 begann sie ein Modedesign-Studium an einer Berliner Privat-Akademie, brach es jedoch nach einem halben Jahr ab. "Ich konnte mich mit den Leuten dort nicht identifizieren. Einige versuchten, mangelndes Talent mit Geld zu kompensieren – mit schöneren Stoffen, größeren Aquarell-Kästen usw."

Im Internet hatte die modisch interessierte junge Mutter, deren Spezialgebiete Aquarell- und Acryl-Malerei sind, ursprünglich nach einem Mappenkurs gesucht, stieß dann auf das Vorstudienjahr an der AID Berlin. "Hier kann ich ohne Abitur ins Studium einsteigen, das war für mich wichtig." Und der Stundenplan: Morgens bringt sie ihren Sohn in den Kindergarten, holt ihn nach der AID wieder ab, geht abends noch arbeiten. "Hier kann ich total abschalten, finde die Ruhe, die ich zum Zeichnen brauche. Dass wir hier so ein 'gemischter Haufen' sind, gefällt mir besonders gut. Der eine will später Möbeldesigner werden, der andere Comiczeichner, ich kann mir von jedem etwas abgucken." 

Für die Entscheidung, ob sie nach dem Vorstudienjahr ins Studium Illustrationsdesign wechselt, will sich Jaqueline ein halbes Jahr Zeit geben. Wir wünschen viel Spaß und sagen: Respekt!