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Studentenportrait

Portrait
Giulia aus Italien

Fünf Fragen an Gaststudentin Giulia Cappello

Wo kommst du her und was hast du bisher gemacht?

Ich komme aus Italien und habe Bildende Kunst in Florenz studiert. 2011 bin ich nach Berlin gezogen, animiert durch eine deutsche Studentin, die ich während meines Auslandssemesters kennengelernt hatte. Mein erster Job war, als Grafikerin für ein Start-up Unternehmen zu arbeiten, das Kinderspiele aus Karton herstellt. Das hatte schon ein bisschen mit Illustration zu tun. Weiter auf der Suche, Bilder zu gestalten, folgte ein Agenturjob als UI (User Interface) Designerin. Ich arbeitete dort für Kunden aus Politik und Verwaltung.

Wie kommt eine gestandene Gestalterin dazu, nochmal zu studieren?

Der Impuls mich weiterzubilden, kam mit der Sommerakademie der AID Berlin, an der ich letztes Jahr teilnahm. Seither ist mein Plan klar. Ich möchte als freiberufliche Illustratorin arbeiten. Das Gaststudium bietet mir einen Ort, wo ich mich weiterentwickeln kann. Als Freiberufler hat man weniger Möglichkeiten sich auszutauschen als in einer Agentur. So nutze ich das Gaststudium, um professionelles Feedback zu bekommen und mich auf meinem neuen Weg kompetent begleiten zu lassen.

Was reizt dich am Weiterbildungsmodul „Buchillustration“?

Der Editorial-Illustrationskurs der Sommerakademie hat mich dazu angeregt, mich auch in diesem Bereich weiterzubilden. Ich möchte mit meinen Illustrationen Erwachsene ansprechen. Da passt es ganz gut, dass sich unser aktuelles Projektthema dem Autor Ferdinand von Schirach widmet. Wir illustrieren vier Erzählungen und entwerfen das Buchcover.

Wie verträgt sich das Gaststudium an der AID Berlin mit deinem Wochenkalender?

Sehr gut! Als Freiberuflerin bin ich flexibel und teile mir die Woche selbst ein. Immer dienstags bin ich nun an der Akademie. Die Gemeinschaft mit den anderen Studierenden tut mir gut, da ich an den anderen Tagen vorwiegend allein arbeite.

Was bringt ein mehrmonatiges Gaststudium im Vergleich zu einem Intensivkurs?

Ich habe schon Intensivkurse z.B. im Bereich Infografik besucht, meist kompakt an einem Wochenende. Solche Kurse sind sehr effizient. Aber da ist kein Platz, um Ideen reifen zu lassen. Man muss sofort kreativ sein. Im Gaststudium kann ich nachhaltiger an meinen Entwürfen arbeiten. Mir bleibt mehr Zeit für Recherche und Korrektur. Gute Ideen brauchen Zeit, sich zu entwickeln!

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen weiterhin viel Erfolg

Mehr Informationen zum Gaststudium gibt es hier.

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