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Studentenportrait

Portrait
Friedrich aus Berlin

Friedrich studiert Produktdesign an der Kunsthochschule Weißensee. Eine exzellente Mappe war seine Eintrittskarte zum Designstudium an der renommierten Uni. Friedrich gibt Auskunft, wie alles begann und warum das Vorstudienjahr bis heute nachwirkt. 

Wenn du auf deine Zeit an der AID Berlin zurückblickst, was hat dir das Vorstudienjahr gebracht?

Ich betrat die Akademie mit dem konkreten Wunsch, etwas Kreatives zu studieren. Modedesign und Architektur waren mir zwar ein Begriff, aber mehr Studiengänge kannte ich damals kaum. Das Vorstudienjahr hat mir einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen und auch Berufsbereiche verschafft. Enorm geholfen hat das regelmäßige Feedback für meine Bewerbungen – direkt beim ersten Anlauf habe ich meinen Wunschstudienplatz bekommen! Definitiv hätte meine Mappe nicht die Qualität bekommen, die sie durch die persönliche Betreuung erhalten hat. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie ich meine Arbeiten ordentlich strukturieren und vor allem auch präsentieren soll.

Was hat dich noch geprägt?

Die breit angelegten Gestaltungsgrundlagen. Von den Kursen des Vorstudienjahres profitiere ich bis heute – in der Programmlehre genauso wie beim Zeichnen. Ob bei der Uni oder meiner Arbeit, Grundlagen sind selbst für Programme, die ich eher selten nutze, absolut wichtig. 

Bist du nun im richtigen Fach gelandet? 

Definitiv! Im Produktdesign bin ich richtig. Und auch an der Kunsthochschule Weißensee. Durch die eher geringe Studentenanzahl ist meine Uni recht überschaubar und sehr familiär. Diese persönliche Atmosphäre hilft mir enorm bei der Arbeit und hat mir auch an der AID Berlin super gefallen.

Woran arbeitest du gerade?

Mein aktuelles Semesterprojekt dreht sich um den Entwurf eines Rettungsroboters für Feuerwehrmänner. Quasi ein Erste-Hilfe-Set für den gefährlichen Einsatz am Brandort, ausgestattet mit Atemmaske, Löschdecke und Funk. Diese kleinen Helfer sollen dann im Schwarm agieren und bei der Personenrettung in unbekannten Räumen helfen.

Wie geht´s nach der Uni weiter?

Erstmal mache ich meinen Bachelor-Abschluss in Produktdesign. Meine weitere Zukunft hat schon begonnen – und zwar in Form der eigenen Agentur, die ich gerade zusammen mit meinem Bruder und einem Freund gegründet habe. Wir bieten vor allem das Design und die Umsetzung von Websites und Apps. Über die Jahre an der AID Berlin und in Weißensee habe ich gemerkt, dass mir die Frage, „wie“ ich arbeiten möchte viel wichtiger ist als die Frage, als „was“ ich arbeite. Ich kann in meinem Job zusammen mit Freunden Projekte umsetzen und verdiene damit mein Geld. Wir sind Dienstleister und haben Spaß an unseren Aufträgen, denn der Designberuf ist mehr als nur ein Job!

Wir bedanken uns für das Gespräch!

Mehr über Friedrich erfährst du hier: berlin-byt.es

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