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Studentenportrait

Portrait
Enna aus Berlin

Mit siebzehn Jahren ins Designstudium? Enna hat sich frühzeitig informiert, wie es nach der Schule weitergehen könnte. „Als ich erstmals Kontakt zur AID Berlin aufnahm, war ich sogar noch sechzehn. Nach meinem MSA hatte ich in Bezug auf staatliche Bildung erstmal genug.“ Genug vom Notendruck, vom Arbeiten unter engen Vorgaben und dem distanzierten Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler. 

Ganz ohne Vorgaben geht´s auch im Studium Illustrationsdesign nicht. Die erste Hürde – eine aussagekräftige Mappe zu erstellen – hat Enna gemeistert. Dafür ist sie gern mehrmals zur Akademie gekommen, um ihre Arbeiten individuell zu besprechen.

„Als kreativer Freigeist möchte ich meine Persönlichkeit nicht zurückstellen müssen. Da ist schon wichtig, wo man studiert.“ Der Versuch an einer anderen, größeren Schule hielt genau drei Tage, dann war Enna wieder weg. „Um mich mit der AID Berlin vertraut zu machen, habe ich noch das Probestudium besucht und bei der Sommerakademie mitgemacht.“

Angekommen im ersten Semester, gefällt ihr vorallem der Scribble- und Markerkurs bei Ralf Butschkow. Auch für die Zeit nach dem Unterricht hat sie sich viel vorgenommen. An eigenen Skizzen und Collagen arbeiten, Ausstellungen besuchen und im Nebenjob Geld verdienen. Zwei Tage vor Semesterende wird Enna volljährig – und sich als Nachwuchsillustratorin ein ganzes Stück weiterentwickelt haben.

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