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Ausstellungseröffnung
Berlin Urban Sketchers

Zeichnen unterwegs, das gibt es ja, seit es Stift und Papier gibt, und was sich in der gewohnt gut besuchten Ausstellungsvernissage in der AID Berlin am Samstag Abend den Zuschauern darbot, glich zunächst auch formal dem, was Künstler seit Generationen auf Reisen in ihre Hefte und Skizzenblöcke festgehalten haben. Scheinbar absichtslos notierte Bilder, flüchtig, impressionistisch, mit den Techniken, für die man kein Atelier braucht: Bleistift, Buntstifte, Fineliner und Aquarell.

Traditionell sind die Künstler in die Natur gegangen, wenn sie Formen und Farben erleben wollten. Die Urban Sketchers dagegen zeichnen das, was sich ihnen jeden Tag beim Verlassen der eigenen Wohnung darbietet: Leute, Ampeln, Häuser, Fußgänger, Mülltonnen in orange, Radfahrer, U-Bahnwagen, Straßenschilder, Omis mit Hund ? und dokumentieren in Miniatur unseren Alltag.
 
Die Bandbreite der ausgestellten Arbeiten ist groß, sie reicht vom sehr impressionistischen Farbfeuerwerk in Aquarell, Charakter-Portraits in der Kneipe, bis hin zur Architekturskizze mit ganz hartem Bleistift und durchgezogenen Perspektivlinien. Aber auch wenn man es als Zuschauer nicht genau weiß: Dass zum Urban Sketching das Soziale, der Austausch unter den Künstlern gehört, das sieht man irgendwie ? den gemeinsam Spaß am Zeichnen in jedem Fall ganz deutlich.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar 2014 zu sehen. Mehr Infos gibt es hier.

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