Studium Illustrationsdesign – Jetzt auch mit Bachelor-Abschluss!

Studentenportrait

Emily aus Berlin
Vorstudienjahr Design

Im eigenen Leben Regie führen ist gar nicht so einfach. Emily tut es – was die berufliche Zukunft anbetrifft – im Rahmen ihres Vorstudienjahr Design an der AID Berlin. Kreativ-gestalterisch soll es zugehen, die Richtung ist dabei noch offen.

Emily wuchs in einem kulturell geprägten Zuhause auf. Ausstellungs- und Konzertbesuche waren selbstverständlich. Musik spielte eine große Rolle, sie begann Geige zu spielen. „Noch lieber spielte ich Rollen, die ich mir selbst ausdachte. Als fantasievolles Kind lebte ich in meiner eigenen Welt.“ Kaum verwunderlich, dass Emily später zunächst eine private Schauspielausbildung absolvierte. Ein Praktikum beim Regiedebüt einer bekannten deutschen Schauspielerin folgte. Der „Ausflug“ ins Schauspielfach führte zu Ernüchterung: „Ich habe zu viele unglückliche Lebensläufe beim Film beobachten können. Mein Wissensdurst und mein Interesse für alle künstlerischen Grundlagen sind viel zu groß, um sich vorschnell auf ein kreatives Fach festzulegen. Ich möchte erst dann eine Entscheidung treffen, wenn ich mir wirklich sicher bin!“

Im Vorstudienjahr erlernt Emily zunächst gestalterisches Handwerk, das in allen Kreativberufen vonnöten ist. Neben dem Grundlagenunterricht und den Übungen zur Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen dienen Praxisworkshops dazu, den passenden Studiengang zu finden. „Ich werde mir auf jeden Fall einen vernetzten Studiengang suchen, da ich gern konzeptionell und interdisziplinär arbeite. Momentan bereite ich mich auf die Bewerbung für die Uni Bozen vor. Dort werden Allrounder an der Schnittstelle von Kunst und Design ausgebildet“. Aufnahmebedingung in Bozen: ein 2-Minuten-Video über sich selbst. Am Ende des Tages ist Emily vielleicht doch wieder beim Film …

Und wo wollen ihre Kommilitonen des Vorstudienjahres hin? „Ich staune, wie verschieden hier alle sind. Manche sind echte Zeichentalente und wollen Illustratoren oder Grafiker werden. Andere fühlen sich von Game- und Motiondesign angezogen. Dritte wiederum sehen sich im Design Thinking Karriere machen. Alles eigene Charaktere – und doch sind wir eine Gemeinschaft und tauschen uns oft über die individuellen Zukunftspläne aus. Alle sind sich einig, dass das Jahr hier ein guter Zwischenschritt ist.“

Für den Fall, dass Emilys erfolgreiche Bewerbung an die Uni einer Kleinstadt führt, ist sie vorbereitet: „Ich kann mir zwar keinen freieren Ort als Berlin vorstellen, aber Studieren in einem kleineren Umfeld wäre auch in Ordnung. Ich werde einfach zurückkehren!“ Neben den Angeboten der Stadt würde ihr wohl auch die Gemeinschaft an der Akademie fehlen. „Die Stimmung hier ist familiär. Man kann einfach so kommen, wie man ist. Auch meine Dozenten, die möglichst individuell auf jeden eingehen, begegnen mir auf Augenhöhe.“

Wir wünschen Emily viel Erfolg im weiteren Verlauf ihres Vorstudienjahres!