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Vortrag der Society for News Design
Scribbeln kann jeder!

So lautete eine der Kernaussagen von Jakub Chrobok und Dr. Raimar Heber. Beide waren Vortragende des monatlichen "Stammtisches" der Society for News Design, kurz SND, der dieses mal in den Räumen der AID Berlin stattfand.

Aus dem Amerikanischen kommend, bedeutet scribbeln wörtlich kritzeln. Das schnelle Skizzieren von Ideen mit Stift und Papier ? ohne Details.

Dr. Raimar Heber, Art Direktor bei der dpa-infografik in Berlin und Country Coordinator Germany der SND/DACH: "Ein Scribble ist ein Grobentwurf, eine Vorstufe, beispielsweise für eine Illustration, eine Grafik, ein Plakat oder für das Layout von Dokumenten." Anhand von eigenen Arbeitsbeispielen konnten die Vortragenden anschaulich zeigen, was scribbeln ausmacht und wie es in der Praxis eingesetzt wird.

Jakub Chrobok, Abteilungsleiter der Infografik-Abteilung bei KircherBurkhardt: "Zum Scribbeln braucht man keinerlei zeichnerisches Talent! Es geht nicht um Schönheit und Perfektion, sondern darum, die inneren Bilder auf eine schnelle und unkomplizierte Weise auf das Papier zu bringen ? das Denken auf dem Papier. Beim Scribbeln kommt es nicht darauf an, ein Kunstwerk zu erschaffen." Fazit: Skribbeln kann jeder!

Zuhörerin Vanessa R.: "Das war ein guter Einblick in die Profi-Welt. Besonders spannend fand ich, welchen Wert ein Scribble in der Beziehung zum Kunden hat und wann es eingesetzt wird."

Das Auditorium ließ sich übrigens anstecken und scribbelte fleißig den Abend mit. Aus dem kurzen Vortrag wurde schnell eine intensive zweistündige Veranstaltung, einzig die Versorgung mit Zitronenwasser war dieser Sache nicht gewachsen!

Scribbles: © Anais Edely, Aike Arndt, Sonja Kurzbach
und Teilnehmer des Stammtisches der
Society for News Design

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