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Projekt Gebärdengrips
Bilder für Augenmenschen

Die Augen eines Illustrators sind für die Ausübung seines Berufs unverzichtbar! Wie sonst sollte er Bilder erfassen, kreieren und bewerten? Auch für nicht hörende und schwerhörige Menschen spielen die Augen eine unerlässliche Rolle. Sie ersetzen das Gehör und bestimmen die gesamte Kommunikation. Als primär visuelles Medium bietet sich das Internet eigentlich als Plattform für Gebärdensprache an. Trotzdem gibt es bis jetzt kein Internetangebot für gebärdensprachorientierte Kinder.

Um das zu ändern, wurde das bisher einzigartige Projekt Gebärdengrips ins Leben gerufen – eine neue Website, die ihr gesamtes Internetangebot in der Deutschen Gebärdensprache darstellt. Mittendrin: Die Studierenden der AID Berlin! Für ein Online-Spiel, das Bilder mit Wörtern und Gebärden verknüpft, erstellten sie beispielhaft verschiedene Illustrationen von Tieren, Kleidern und Präpositionen. Das Ziel: einer der Entwürfe wird am Ende umgesetzt. Ein anständiges Honorar winkt, denn gleich 100 Illustrationen werden benötigt! Und damit nicht genug, denn das von der Bundesregierung geförderte Projekt soll selbstverständlich weiter wachsen.

Bei der Gestaltung galt es einiges zu beachten: Klarheit, Prägnanz und eine möglichst konkrete Umsetzung waren gefragt, um die Bilder leicht verständlich zu machen. Von raffinierten Einstrichzeichnungen über von Origami inspirierte Falttechniken hin zur Malbuch-Optik, die Studierenden zeigten spannende Entwürfe. Mit Erfolg – die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!

Anna Fleischhauer konnte sich schließlich am meisten freuen. Ihre sympathischen Entwürfe hatten es der Jury aus schwerhörigen und gehörlosen Kindern, sowie den Macherinnen des Projekts am meisten angetan. Neben dem Preisgeld winkt nun der Auftrag für die ersten 100 Illustrationen – in der einzigartigen Website für Augenmenschen!

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